Vieles, das uns aus der Adventszeit vertraut ist, steht in diesem Jahr in Frage. Wie kann diese Zeit dennoch eine Zeit werden, die erfüllt, tröstet, es heller macht?

Unsere Landeskirche und nun auch unsere Kirchengemeinde nehmen eine ökumenische Idee aus Süddeutschland auf:

Vom 23. November an bis zum 2. Weihnachtstag läuten an jedem Abend um 19.30 Uhr unsere Kirchenglocken. Sie laden ein, einen Moment innezuhalten und im Gebet die Erkrankten und Besorgten, die Ärztinnen und Ärzte sowie die Pflegenden vor Gott zu bringen. Dabei kann das ökumenische Gebet mitgesprochen werden, das der römisch-katholische Speyerer Bischof Dr. Wiesemann und der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz Dr. Christian Schad für diese Zeit verfasst haben. Das Gebet finden Sie hier.
Möglich ist dabei auch, einen Moment stille zu werden und an die Menschen zu denken, die einem lieb sind oder die sich in ihrer Existenz gefährdet sehen.

Darüber hinaus sind alle eingeladen, in der Zeit des ökumenischen Glockenläutens und Gebets eine Kerze als Hoffnungslicht ins Fenster zu stellen. So setzen wir in diesen Tagen, in denen uns die zweite Infektionswelle der Corona-Pandemie große Sorgen bereitet, ein hörbares und sichtbares Zeichen der ökumenischen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trostes und der Ermutigung.