Suche Frieden und jage ihm nach !

So lautete in diesem Jahr das Motto, das sich die insgesamt 8 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Remagen und Kripp für ihren Konfirmationsgottesdienst ausgewählt hatten. Dieses Psalmwort ist zugleich die Jahreslosung 2019, die die Konfirmandinnen und Konfirmanden als riesiges Mobile gebastelt und in der Friedenskirche installiert hatten. Nach einem Anspiel zum Thema  präsentierten  die Jugendlichen ihre Gedanken zur Jahreslosung und sangen mit der Gemeinde das Lied zur Jahreslosung. Zusammen mit den Sinziger Konfirmandinnen und Konfirmanden hatten sie ein Jahr lang mit verschiedenen Aktionen die Friedensschule in Berlin Neukölln unterstützt. Im Gottesdienst warben sie noch einmal für ihr Projekt und baten die Gemeinde um eine großzüge Kollekte. Und so kamen denn im Gottesdienst 823 € zusammen, so daß die Spendensumme auf insgesamt 5.164 € aufgestockt werden konnte. Herr Ebach aus dem Presbyterium richtete ein Grußwort an die Konfirmierten, ebenso Frau Hagemann aus der katholischen Gemeinde, die noch einmal betonte, wie wichtig es sei, daß sich Menschen über alle Konfessionsgrenzen hinweg für den Frieden einsetzen.  In ihrer Ansprache ging Pfarrerin Elisabeth Reuter noch einmal auf die Jahreslosung ein und entließ die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit persönlichen Wünschen und Dank für eine sehr schöne gemeinsame Unterrichtszeit. Die Pfarrerin dankte auch Eva Hecht, David Renz, Julia Hiller und Katja Ertl, die den Konfirmandenunterricht 1 Jahr lang begleitet haben, sowie Herrn Rudolf Menacher, der die Orgel spielte. Das Foto zeigt die Konfirmierten Amelie Bewersdorff, Simon Ertl, Elisa Antonia Feltes, Lucas-David Gessner, Annika Gremmler (aus Sinzig), Paula Maria Hahn, Carla Niedermeier und  Connor Schubert  mit ihren Stolen, die sie zu ihren selbstgewählten  Konfirmationssprüchen gestaltet haben. Die Stolen  wurden den Konfirmierten während der Einsegnung von ihren Eltern, Paten bzw. Freunden umgelegt.  Als Geschenk überreichte Frank Dickmann aus dem Presbyterium den Konfirmierten ein Kreuz aus Olivenholz, dem Symbol der Christen für den Frieden, den Jesus Christus mit uns Menschen geschlossen hat, sowie einen Tauf-Waschlappen mit der Aufschrift „Gottesgeschenk“. Am Ende des Gottesdienstes, der von allen als sehr berührend empfunden wurde, lud Pfarrerin Elisabeth Reuter die Gemeinde ein, einander den Segen zu spenden.