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Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden


Der Konfirmandenunterricht findet in den beiden Pfarrbezirken statt.



Die meisten Jugendlichen, die getauft sind, wurden als kleine Kinder getauft. Ihre Eltern haben bei der Taufe für sie eine Entscheidung getroffen: für den Glauben, für die Kirche, in einer Familientradition oder einfach in der Hoffnung, dass sie mit der Taufe etwas Gutes für ihr Kind tun. Irgendwann muss dann aber jede und jeder eine eigene Entscheidung treffen: Stehe ich zu dem, was meine Eltern da früher entschieden haben? Kann ich damit selbst etwas anfangen? Will ich mit Gott und mit dem Glauben etwas zu tun haben? Will ich den Fußstapfen von Jesus folgen, dem, wie er mit den Menschen umgegangen ist, besonders mit den Armen und Kranken, denen in Not und denen, die niemand mochte? Will ich mich in der Gemeinschaft der Kirche einsetzen?



Um eine Entscheidung zu treffen, muss man etwas wissen. Erfahrungen machen. Mit anderen über die Dinge reden, die im Leben und im Glauben wichtig sind. Man muss jemanden haben, dem man alle möglichen Fragen stellen darf, zum Beispiel: Stimmt alles so, wie es in der Bibel über Gott und Jesus steht? Erhört Gott immer jeden, der zu ihm betet? Was passiert nach dem Tod? Werde ich dann im Himmel weiterleben und da meine Familie und Freunde sehen? Warum gibt es Leid auf der Erde? Und man muss jemanden haben, dem man vertrauen kann, dass er oder sie einem ehrlich und gewissenhaft antwortet.
Und genau das geschieht im Konfirmandenunterricht. Die Pfarrerinnen und Mitarbeitenden begleiten ein Jahr lang die Jugendlichen auf dem Weg zur Konfirmation, dem Fest, an dem die Jugendlichen „Ja“ zu ihrer Taufe sagen, dem Fest, an dem sie versprechen, weiter auf der Suche zu bleiben nach dem Gott der Bibel und nach dem, was er für diese Erde an Gutem will.

Damit die Vorbereitung auf die Konfirmation gelingt, gibt es Vereinbarungen. Dazu gehört der regelmäßige Besuch des Unterrichts, das Mitfahren auf eine Wochenendfreizeit (meist in eine Jugendherberge), aber auch, wie wir in der Gruppe miteinander umgehen. Außerdem gehört zum Konfirmandenunterricht das Besuchen und Mitgestalten von Gottesdiensten, gemeinsames Singen, ein bisschen Auswendiglernen und das Hineinschnuppern in die Gemeinde. Was zunächst unbekannt ist, entpuppt sich vielleicht - hoffentlich! - plötzlich als spannend und ganz anders als erwartet. Wie beim Besuch eines Konfirmanden im Kreis alter Damen: Auf einmal begann eine der Damen mit ihm angeregt über Fußball zu reden! Die Dame kam aus Köln. Doch da war selbst die Pfarrerin überrascht ...
Mit der letzten Gruppe haben wir außerdem ein Projekt in Afrika unterstützt und dafür Geld gesammelt. Und dann kann es passieren, dass Konfirmandinnen und Konfirmanden auf einmal auch kochen, backen, Dinge für einen guten Zwecke verkaufen, Autos waschen und viel Spaß dabei haben, anderen zu helfen!



Bevor der Konfirmandenunterricht beginnt, findet für jeden Gemeindebezirk ein Anmeldungsabend statt. Hier besteht auch die Gelegenheit, die Pfarrerin genauer nach dem Unterricht zu befragen.
Wichtig ist uns: Die Konfirmation ist freiwillig! Es sollte der Wunsch der Jugendlichen sein, sich konfirmieren zu lassen, und nicht der Wunsch der Eltern oder Großeltern. Es besteht auch die Möglichkeit, erst einmal beim Unterricht mitzumachen, und wenn man nach einiger Zeit feststellt, dass das nichts für einen ist, kann man immer noch aussteigen. Wer allerdings entschieden hat, dass sie oder er konfirmiert werden möchte, muss regelmäßig am Unterricht teilnehmen.


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