Textversion
Aktuelles Gemeinde Gottesdienste Personen Gruppen / Kreise Einrichtungen Meilensteine Bilder Termine Archiv
Startseite Meilensteine Bestattung

Meilensteine


Taufe Kircheneintritt Konfirmation Konfirmandenarbeit Trauung Bestattung

Ihr Weg zu uns Kontakt Gästebuch Weiterführende Links Downloads Angaben für den Notfall Impressum Sitemap

Bestattung


Auch die Bestattung ist ein Meilenstein: das Ende des Lebens ist ein solcher für alle von uns, der Tod und die Bestattung eines Menschen ist ein Meilenstein für diejenigen, die ihn liebten, die einen Weg mit ihm gegangen sind und die nun um ihn trauern.
Bei der Bestattung hören wir die Botschaft von der Auferstehung, eingeladen sind wir in den Glauben, dass Gott dem Tod die Macht und das letzte Wort genommen hat. Den verstorbenen Menschen, aber auch die Trauernden empfehlen wir der Barmherzigkeit Gottes an. Wir bitten, dass Gottes Licht alle Finsternisse aufbricht und das Leben verwandelt, und um Gottes Mitgehen und Trost.

In den meisten Fällen sind die ersten, die Sie rufen, wenn jemand aus Ihrem Umfeld gestorben ist, der Arzt und der Bestatter. Danach werden oft die PfarrerInnen angerufen. Zuständig ist jeweils diejenige, in deren Ort/Bezirk die/der Verstorbene wohnte. Wir besprechen dann gemeinsam den Termin für die Beerdigung. Vor der Bestattung besuchen wir Sie zu Hause, Sie können uns erzählen von dem Menschen, der verstorben ist, von dem Leben, das er oder sie geführt hat und das Sie eventuell miteinander geteilt haben. Wir werden Sie nach Liedern und Texten aus der Bibel fragen, die der/dem Verstorbenen oder auch Ihnen wichtig (gewesen) sind. Vielleicht gibt es noch den Tauf- oder Konfirmationsspruch oder den Trauspruch. Aus all dem erwächst die Gestaltung der Bestattung.

Unsere Begleitung kann aber auch schon vor der Beerdigung beginnen. Vielleicht ist es Ihnen oder dem Menschen, der im Sterben liegt, eine Hilfe, noch zu Lebzeiten mit der Pfarrerin zu sprechen. Manchmal gelingt es, schon vor dem Tod die Beerdigung gemeinsam zu besprechen. Solche Gespräche sind nicht einfach, bedeuten sie doch, dem Tod ins Auge zu sehen. Sie können jedoch zu einer Stärke werden, wenn man auf einmal darüber spricht, was einem wichtig ist, was man glaubt, worauf man hofft, auch jenseits des Todes, und was man einander bedeutet hat.

Gerne feiern wir auch noch einmal das Abendmahl mit Ihnen, bei Ihnen zu Hause, oder lesen die altvertrauten Worte „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln ...“ und sprechen das Vaterunser. In diese Worte kann man sein Leben legen.

Druckbare Version