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Hospizarbeit in Pskow


Russland anders kennen und lieben lernen

20 Jahre Hospizarbeit in Pskow - Reisepläne 2014 – Spendenaufruf

"Wer keine Lust zum Feiern hat, hat keine Lust zum Leben", zitiert Klaus Schneidewind ein bekanntes Sprichwort. Dass Russen gern feiern, konnten er und eine Koblenzer Delegation aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Hospizarbeit in Pskow erleben. Im Mittelpunkt des Festes am 23. Mai stand die öffentliche Ehrung der Gründerin und Leiterin Dr. Ludmilla Stepanowa und aller Mitarbeitenden durch den Stadtpräsidenten.

Als Vorsitzender des Vereins "Freundeskreis Hospiz zur heiligen Marfa-Maria Pskow" beschreibt der Koblenzer Altsuperintendent die mediale Darstellung der politischen Lage in Russland als negativ: "Russland ist ein reiches, aber korruptes Land mit politischer und wirtschaftlicher Machtkonzentration auf Präsident Putin und ihm ergebene Wirtschafts-Oligarchen. Menschenwürde, demokratische Minderheitenrechte und gesellschaftliche Beteiligungsmöglichkeiten werden gering geschätzt. Abgrenzung durch restriktive Zoll- und Visa-Bestimmungen wird beklagt und Beschränkung gesellschaftlicher Offenheit und individueller Freiheit." Klaus Schneidewind sieht darin einen "Weg zurück in die Arme und Moral der russisch-orthodoxen Kirche."
Rückblickend auf die Reise im Mai sagt er: "Wir haben Russland anders erlebt: Viele Menschen sind lebensfroh, offen gegenüber dem Westen, erwartungsvoll gegenüber Deutschland. Sie suchen Kontakte und äußern sich, auch kritisch, zu gesellschaftlichen Zuständen und mutig zu ihren Visionen. Sie sind aufmerksame und großzügige Gastgeber und lachen gern.
Im Rahmen der Pskower Deutschlandtage begegneten und präsentierten sich am runden Tisch die Sozialprojekte in und mit der Initiative Pskow und außerdem, vom Goethe-Institut unterstützt, eine St. Petersburger Zirkusgruppe von Straßenkindern und eine Moskauer Theaterinitiative mit und für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen."

Der Koblenzer Freundeskreis, vertreten durch Klaus Schneidewind und Reinhard Westphal, überreichte zum 20. Jubiläum Spendengelder in Höhe von 3.000 Euro für zwei moderne Funktionsbetten.

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